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Im Dialog mit Pflegefachkraft AnkeIm Dialog mit Pflegefachkraft Anke

Im Dialog mit Altenpflegefachkraft Anke

Unser Altenpflegeheim Taucha befindet sich am Stadtrand von Taucha in ruhiger und idyllischer Wohnlage mitten im Grünen. In unseren Wohnbereichen finden 93 Bewohner Platz und können ihren Lebensabend gestalten.

Anke ist erst seit kurzem in unserem DRK-Altenpflegeheim Taucha als Altenpflegehelferin tätig. Ursprünglich hat sie den Beruf der Heilerziehungspflegerin gelernt. Aufgrund des damaligen Bildungssystems musste sie, um einen sozialen Beruf lernen zu können, den Sozialassistenten abschließen. Anke erzählt uns, dass sie sich nach ihrem Schulabschluss im sozialen Bereich engagieren wollte. Ein Praktikum in einer Lebensgemeinschaft bestärkte sie bei ihrer Berufswahl.

Während der Zeit in der Lebensgemeinschaft konnte Anke die Arbeit der Altenpfleger miterleben. „Dadurch wurde mein Interesse geweckt, meinen Horizont zu erweitern“, berichtete sie. Worauf hin Anke die Ausbildung zur Altenpflegerin begann.

Bevor sie im DRK Altenpflegeheim Taucha angefangen hat zu arbeiten, konnte sie berufliche Erfahrungen bei anderen Altenpflegeheimen sammeln. „Durch familiären Zuwachs mussten mein Lebensgefährte und ich eine größere Wohnung suchen, die nicht weit vom DRK-Altenpflegeheim Taucha entfernt ist.

Der kürzere Arbeitsweg war einer der Gründe um in diesem Altenpflegeheim zu arbeiten.“

Nun ist die examinierte Pflegefachkraft bei uns als Altenpflegehelferin tätig.

„Ich könnte derzeit den Anforderungen der Altenpflegefachkraft nicht gerecht werden. Da ich aber weiterhin in der Pflege tätig sein möchte, habe ich mich als Altenpflegehelferin einstellen lassen. Als Pflegefachkraft übernimmt man große Verantwortung für die Bewohner. Diese kann ich im Moment als Mutter eines Babys nicht im vollen Umfang und entsprechend meiner eigenen Vorstellung von qualitativ guter Arbeit ausfüllen. Darum arbeite ich vorerst als Altenpflegehelferin. So kann ich sehr gut Beruf und Familie vereinbaren.“

Im Gespräch mit uns betont sie, ihre Dankbarkeit gegenüber Heimleiter Marco Niezgoda, der auf ihre persönliche Lebenssituation eingeht, ihre Wünsche entsprechend der Anstellung ermöglicht und sie auch nur für Frühdienste eingeplant wird.

(Das Gespräch wurde geführt im Juni 2018.)