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Schülerpraktikant LukasSchülerpraktikant Lukas

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Die Woche eines Schülerpraktikanten


Am Montag kam ich um 8:45 Uhr im Haus der sozialen Dienste Zwenkau an, dabei wurde ich von Herrn Wolf empfangen. Anschließend wies mich dieser an meinem Arbeitsplatz ein und führte mich durch die Büros in der ersten Etage, wobei er mich seinen Kollegen vorstellte. Meine erste Aufgabe war es Praktikantenpakete mit Infomaterial zu packen, währenddessen kümmerte sich Herr Wolf um die Öffentlichkeitsarbeit. Nachdem dies erledigt war, widmete ich mich dem Einrahmen von Bildern für das Altenpflegeheim. Bevor dann um 12:15 Uhr die Mittagspause anstand, genoss ich noch eine Führung über das gesamte Gelände des DRK Kreisverband Leipzig-Land e.V. in Zwenkau. Diese umfasste das Haus der sozialen Dienste, das Altenpflegeheim, das betreute Wohnen, sowie die Garagen für die Rettungswagen und weitere Fahrzeuge des Katastrophenschutzes, wobei ich ebenfalls einen Einblick in die umfangreiche Technik dieser Wagen erhielt.

Der Dienstag begann für mich um acht Uhr im Büro von Herr Frommann, welcher Fachberater für ambulante Pflege ist. Dieser erklärte mir zunächst für welche Aufgaben er in seiner Funktion zuständig ist und arbeitete dabei Bewerbungen, Rechnung, Protokolle, etc. ab. Anschließend statteten wir der Tagespflege einen Besuch ab, wo ich auch einen kurzen Einblick in Form einer Führung erhalten habe. Nach dem Mittag ging es dann nach Markranstädt, dort traf sich Herr Frommann mit einer zukünftigen Mitarbeiterin des DRK zur Unterzeichnung eines Arbeitsvertrages. Ebenfalls kontrollierte er das Tagesgeschäft im Pflegedienst, da sich die zuständige Pflegedienstleiterin zu diesem Zeitpunkt im Urlaub befand. 

Für den Mittwoch war vorgesehen, dass ich ab 7:15 Uhr den Fahrdienst begleiten darf. Nachdem mich der Mitarbeiter des Fahrdienstes abgeholt hatte, brachten wir nach und nach die Besucher der Tagespflege in die Einrichtung. Im Anschluss bereiteten Herr Wolf und ich das Präsentationsmaterial für den morgigen Besuch in der Oberschule Taucha vor.

Zusammen mit Frau Graap fuhr ich am Donnerstag um sieben Uhr an die Oberschule Taucha. Dort gestalteten wir gemeinsam mit Herrn Wolf, Frau Godehardt und Herrn Zippel, einem ehrenamtlichen Kameraden des DRKs, eine Informationsveranstaltung, die zur Berufsorientierung der Schüler diente. In diesen zwei Stunden konnten sich die Siebtklässler durch Gewichte an Armen und Beinen sowie einer Brille, welche eine stark verminderte Sehkraft simuliert, in die Lage von älteren Menschen, die körperlich weitaus weniger fit sind, versetzen. Dabei wird ihnen ein Gefühl dafür gegeben, wie anstrengend und kompliziert teilweise das Fortbewegen und auch das Bewältigen von feinmotorischen Aufgaben, wie beispielsweise das Sortieren von Tabletten, in diesem fortgeschrittenen Alter ist. Außerdem stellten sie sich mit einigen Bastelmaterialien der Herausforderung des Berufes eines Erziehers, daraus eine potentielle Beschäftigung für kleinere Kinder zu kreieren. Weiter konnten sie sich an einem Erste-Hilfe-Quiz versuchen sowie an einem Modell des menschlichen Körpers die lebenswichtigen Organe erraten. Abschließend konnten sie noch in einem Rollstuhlparcours kennenlernen, wie es ist, sich mit einer körperlichen Einschränkung fortzubewegen.

Am Morgen des letzten Tages meines einwöchigen Praktikums begleitete ich Herrn Wolf bei der Verbandsarbeit, wobei wir Material innerhalb der Kreisverbände zur Verfügung gestellt haben. Solch gemeinschaftliche Unterstützungen zwischen den Kreisverbänden der Region sind äußerst bedeutend, um die interne Zusammenarbeit zu stärken. Im Büro erhielt ich dann die Aufgabe, die sexualpädagogische Arbeit der Schwangerschaftsberatung zu unterstützen, indem ich Giveaways zusammengestellt habe.